HSZ Hamm-Berge e.V. — Hundesportverein
Hundesportarten

Vier Wege, mit dem Hund zu arbeiten

Alle vier Sparten werden bei uns im Verein trainiert, von eigenen Ausbildern. Ein Wechsel ist jederzeit möglich, und viele Teams trainieren zwei Sparten parallel.


Sparte 01

Rally Obedience

Ein Parcours aus Schildern, die die Übungen ansagen: Sitz, Platz, Drehungen, Kehrtwendungen, Tempowechsel. Geführt wird über Stimme und Motivation — loben ist ausdrücklich erlaubt, und Hund und Mensch gehen die Stationen in ihrem eigenen Tempo. Für viele ist Rally der freundlichste Einstieg in den Turniersport, mit Klassen von Anfängern bis Fortgeschrittenen.

ab 12 Monaten alle Rassen Halsband und Leine genügen
Rally Obedience: Hund sitzt vor einem Halt-Schild, weitere Stationsschilder im Feld

Sparte 02

IGP

Der klassische Gebrauchshundesport aus drei Abteilungen: Fährte, Unterordnung und Schutzdienst. Wer IGP trainiert, arbeitet über Jahre an Präzision, Ausdauer und Sicherheit im Hund — nach Prüfungsordnung, mit Leistungsrichter und Vereinshelfer. Wir begleiten Teams von der Begleithundeprüfung bis zur IGP 3 und trainieren jede Abteilung getrennt.

Begleithundeprüfung vorausgesetzt Helferstunden nach Absprache
IGP, Abteilung B: Unterordnung, Hund läuft bei Fuß
Abteilung B — Unterordnung
IGP, Abteilung C: Schutzdienst am Helfer
Abteilung C — Schutzdienst

Sparte 03

Hoopers

Hundesport ohne Sprünge: Der Hund läuft durch Tore, um Tonnen und durch Tunnel, gelenkt aus der Distanz über Körpersprache und Hörzeichen. Weil nichts überwunden werden muss, bleibt die Belastung für Gelenke gering — gut für junge Hunde, schwere Hunde und Senioren. Anspruchsvoll ist die Führarbeit: Der Mensch bleibt stehen, der Hund arbeitet weit weg.

ab 6 Monaten alle Größen gelenkschonend
Hoopers: Hund läuft auf einen Tunnel zu, Mensch lenkt aus der Distanz

Sparte 04

Fährte

Die stillste Sparte. Der Hund sucht eine Stunden alte Spur über Acker und Wiese, zeigt Gegenstände an und arbeitet dabei fast allein — der Mensch folgt am zehn Meter langen Suchriemen und hält sich heraus. Wir legen Fährten auf Flächen in der Umgebung, meist früh am Morgen, und trainieren vom ersten Futterschälchen bis zur Fährtenhundprüfung.

frühe Termine Flächen nach Absprache Suchriemen und Geschirr
Fährtenarbeit: Hund sucht am Suchriemen eine Spur über einen Acker

Nicht sicher, welche Sparte passt?

Das entscheidet meistens der Hund. Kommt einmal zum Zuschauen, schaut euch zwei Gruppen an und sprecht danach mit den Ausbildern.